Zahnarztpraxis Alexander W.Petkow 

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      Implantologie

 

Zum Ersatz von fehlenden Zähnen werden seit über 30 Jahren künstliche Zahnwurzeln, sog. Implantate, in den Kieferknochen eingesetzt. Auf diese Implantate können dann Kronen, Brücken oder auch Halteelemente für Prothesen befestigt werden. Hierdurch wird vermieden, gesunde Zähne durch Beschleifen zu schädigen. Auch als Alternative zu herausnehmbaren Prothesen haben sich Implantate seit langem bewährt.



Allgemeine Informationen

Zahnärztliche Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die anstelle fehlender Zähne eingepflanzt werden.

Nach langen Jahrzehnten mit verschiedenen, heute zum Teil komisch anmutenden Implantatformen, haben sich wissenschaftlich und praktisch ganz klar die sogenannten rotationssymmetrischen Implantate durchgesetzt. Das bedeutet, dass die Körper im Querschnitt rund sind. Letztlich ähneln diese modernen Implantate also einer Schraube.

Unter den Schraubimplantaten unterscheidet man zwei große Gruppen, je nachdem, wie stark die Schraube spitz zuläuft. Aber auch die Zahl und Art der Gewinde ist je nach Hersteller sehr unterschiedlich.

Da es etwa 80 größere Hersteller und über 2000 unterschiedliche Implantatformen weltweit gibt, ist es schwierig, von "dem" Implantat zu sprechen. In der Hand des erfahrenen Implantologen aber ist fast jedes moderne Implantatsystem - soweit es wissenschaftlich geprüft ist - geeignet.

Historisch gesehen gibt es außer den aktuellen schrauben-/wurzelförmigen und zylindrischen Implantaten noch diverse ältere Typen mit seitlichen Flügeln, scheibenförmige oder individuell gefertigte Implantate. Die meisten dieser Formen aber haben sich nicht bewährt. Dies gilt insbesondere für die sogenannten subperiostalen Implantate, die großflächig unter der Schleimhaut direkt dem Knochen auflagen und zu massiven Schäden führten. Standard moderner Implantate ist die Herstellung aus Reintitan im Gegensatz zur Orthopädie (Titanlegierung). Schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg hatte man festgestellt, dass Titan sich biologisch neutral (bioinert) verhält und keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslösen kann. Es stellte damit das ideale Material für das Einbringen in den Körper dar. Jahrzehntelange positive Erfahrung mit Titan hat man im Bereich der Orthopädie zum Beispiel beim Ersatz von Hüft- und Kniegelenken.

Die Eigenschaft des Titans, mit Sauerstoff eine schützende Oxidschicht auf der Oberfläche zu bilden, ist die Ursache für ihr bioinertes Verhalten und damit seine besonders gute Verträglichkeit. Die Reaktion des Körpers ist so natürlich, dass der Knochen direkt am Implantat anwächst und das Implantat als Teil des Körpers annimmt. Man nennt dies Osseointegration.

Dieser Prozess wird durch eine Anrauhung der Titanoberfläche deutlich verbessert. Im Prozess der Anrauhung unterscheiden sich viele am Markt angebotene Implantate, wobei heute noch keine bestimmte Oberflächenbearbeitung sich wissenschaftlich gesehen durchsetzen konnte.

Die zwischenzeitlich verwendeten reinen Keramik-Implantate zeichneten sich durch ein hervorragendes Einwachsen aus. Jedoch traten sehr häufig Brüche auf, da die Keramik als solches spröde und bruchgefährdet ist. Daher wurde diese Materialgruppe wieder verlassen.

Jedoch versucht man, die guten Erfahrungen mit Keramiken bei der Knocheneinheilung durch Beschichtung der Implantate mit körperverwandten Stoffen (künstlichem Knochenmineral, d.h. Hydroxylapatit) zu verbessern. Moderne Forschungen fügen auf die Oberfläche auch Eiweiße (Proteine) ein, die die Knochenbildung des Körpers anregen und fördern.

Alle Implantate müssen eine Zertifizierung der Gesundheitsbehörden als sichere Medizinprodukte (CE- oder FDA-Zulassung) besitzen.

Einzelzahnersatz

Beim Einzelzahnersatz müssen die Nachbarzähne nicht beschliffen werden. Das Zahnfleisch legt sich im harmonischen Verlauf an die Krone und nichts deutet mehr auf den Zahnverlust oder beispielsweise eine Brücke hin.

Nichtanlage von Zähnen

Wenn beispielsweise bei einem Jugendlichen keine Anlage von einem Backenzahn vorhanden ist, kann mit einer speziellen Methode ein Implantat eingesetzt werden. Nach abgeschlossenem Kieferwachstum und kieferorthopädischer Vorbehandlung werden Einzelimplantate eingesetzt. Dadurch bleiben die Nachbarzähne in ihrer Natürlichkeit unversehrt.

Zahnloser Kiefer

Viele Prothesenträger klagen über schlechten Sitz oder schmerzhafte Druckstellen. Diese Probleme lösen Haftmittel oder mechanische Hilfen nur vorübergehend und nicht gerade zufriedenstellend. Implantate können da Abhilfe schaffen, abhängig von den Voraussetzungen des Patienten. So kann der Tragekomfort mit der Anzahl der Implantate erheblich gesteigert werden, bis hin zu einer rein auf Implantaten basierenden Prothese.

Die Vorteile

verbesserte Kaukraft verbessertes Sprechen / Phonetik verringerter bis hin zu keinem Knochenabbau mehr verbesserter Halt der Prothese verringerter Druck auf die Schleimhaut Verbesserung der Ästhetik und Lebensqualität

Wie läuft die Implantation ab?

Das Einbringen wird bei örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt und verläuft schmerzfrei. An der geplanten Stelle wird die Schleimhaut zur Seite gelegt und das Implantat stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. Nach dem Einsetzen wird das Zahnfleisch wieder vernäht und bei guter Kühlung von außen wird eine größere Schwellung verhindert. Danach wird eine unbelastete Einheilphase, abhängig von der Knochenqualität, eingehalten. Diese beträgt durchschnittlich 2-3 Monate im Unterkiefer und 5-6 Monate im Oberkiefer, da die Knochendichte von Unter- und Oberkiefer unterschiedlich ist.Für diese Übergangszeit wird ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt. In Ausnahmefällen kann das Implantat auch schon früher belastet werden. Dies ist jedoch abhängig von der Knochenqualität und dem geplanten Zahnersatz.




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Sprechzeiten

 Mo12.00 - 19.30 Uhr
 Di8.00 - 16.00 Uhr
 Mi8.00 - 16.00 Uhr
 Do12.00 - 19.30 Uhr
 Fr8.00 - 16.00 Uhr
 


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